ÖJV-Seminar: Der Wolf kommt – auch nach Bayern!

ÖJV-Seminar: Der Wolf kommt – auch nach Bayern!

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19.06.2017 Am Samstag, den 01.07.2017, 10:00 Uhr, lädt der ÖJV Bayern zu seinem Sommerseminar in Freising ein – Thema: Der Wolf kommt nach Bayern! Gut getimt; denn der Wolf ist ja schon da. Und das Programm verspricht einen spannenden Tag. Mit Marco Heurich (Nationalpark Bayerischer Wald), Georg Höllbacher (Österreich) und dem Wolfskenner und Tierfilmer Sebastian Koerner (Sachsen) hat der ÖJV Bayern hervorragende Referenten gewonnen (ja, ich bin auch dabei). Sehen Sie selbst auf der Homepage des ÖJV Bayern: www.oejv-bayern.de. Für alle, die ins Internet nicht reinfinden – hier die Adresse: Gebäude F9 (Forstwirtschaft), Carl-von-Carlowitz-Platz 3, 85354 Freising Eine Änderung, die

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Hybriden in Tschechien

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16.06.2017 Nur einer der immer wieder fotografierten und gefilmten Tiere im Schluckenauer Zipfel ist tatsächlich ein Wolf: Die Mutter der kleinen Familie. Der Vater ist ein Hund, wie das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ jetzt unter Berufung auf genetische Untersuchungen der Prager Charles-Universität und des deutschen Labors für Naturschutzgenetik am Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen mitteilte. Demnach sind die drei Jungtiere aus der Region Rumburk (Rumburg) Mischlinge beziehungsweise Hybriden. Zwei der Jungtiere sind bereits tot. Einer starb bei einem Autounfall, der Zweite wurde von einem Jäger erlegt. Das tschechische Umweltministerium habe die örtlichen Jäger mit dem Abschuss des dritten Tieres beauftragt. Grund

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Niedersachsen: Weil will weniger Wölfe

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12.06.2017 Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat sich dafür ausgesprochen, den Bestand an Wölfen auf ein „vernünftiges Maß“ zu begrenzen. In der Neuen Osnabrücker Zeitung plädierte der SPD-Politiker dafür, verhaltensauffällige Wölfe „konsequenter aus dem Bestand zu nehmen“. Er wolle mit der Bundesregierung intensiv darüber sprechen, welche Möglichkeiten es gibt, vor allem in Schwerpunktregionen den Bestand von Wölfen zu begrenzen, sagte Weil. „Ich nehme die Ängste und Sorgen der Menschen ausgesprochen ernst“, betonte der Ministerpräsident. Er denke dabei auch an die Interessen von Nutztierhaltern, die Schäden durch Wolfsrisse beklagen. „Dass die Entschädigungen unbürokratisch und in angemessener Höhe erfolgen müssen und wir

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Biosphere Expeditions startet Projekt in Niedersachsen

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13.06.2017 In Niedersachsen startet in Kooperation mit dem Wolfsbüro die erste Wolf-Bürgerwissenschaftler-Expedition von Biosphere Expeditions auf deutschem Boden. Teilnehmer aus aller Welt werden einen Monat lang in Kleingruppen nach Wolfshinweisen suchen. Wolfsberater Peter Schütte koordiniert dabei die Feldarbeit in Zusammenarbeit mit Wolfsberater-Kollegen. Die gemeinnützige, vielfach ausgezeichnete Naturschutzorganisation Biosphere Expeditions hat die Teilnehmer rekrutiert und stellt Logistik und Ausrüstung sowie die Expeditionsleiterin.​ Peter Schütte freut sich, dass „nach mehrjähriger Vorbereitungszeit die Expedition so gut angenommen wurde. Mit Teilnehmern aus Deutschland und Europa hatte ich gerechnet, aber nicht mit Interesse aus Kanada, Singapur, Indien und sogar Australien. Daran sieht man sehr gut, welche Faszination der

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Die Wolfs-Verordnung: viel Wind um nichts

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31.05.2017 In Brandenburg ist seit Monaten eine Wolfs-Verordnung im Gespräch. In diesen Tagen ist den Verbänden der erste Entwurf zur Stellungnahme zugegangen. Besonders die Nutztierhalter erwarten von der Wolfs-VO ein härteres – oder besser: überhaupt ein Vorgehen gegen Wölfe. Manche Politiker haben den Eindruck, es müsse etwas „gegen die Wölfe“ getan werden, durch zwiespältige oder populistische Äußerungen befeuert. Das gilt nicht nur für Brandenburg, das in jüngster Zeit gleich mehrfach mit Initiativen zur Lösung des „Wolfsproblems“ von sich reden gemacht hat. Es gilt auch für Mecklenburg-Vorpommern mit gerade mal drei Wolfsrudeln. Es gilt auch für Bayern mit noch gar keinem.

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Der Rettungswagen für Wölfe schließt eine Gesetzeslücke

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29.05.2017 In der Rubrik Isegrim habe ich am 15.01.2017 eine Glosse veröffentlicht („Ein Rettungswagen für Wölfe“). Mir hat schon damals der abfällige Ton nicht geschmeckt, den der Autor Gert G. von Harling (ausgewiesener Wolfsberater in Niedersachsen) da angeschlagen hatte. Nun haben sich die beiden Ideengeber des Transportanhängers mit einer Stellungnahme gemeldet, die ich den Lesern von WOLFSITE nicht vorenthalten möchte und hier gekürzt wiedergebe. Am 19.01.2017 hat die Region Hannover einen speziell ausgerüsteten PKW-Anhänger seiner Bestimmung an die Wolfsberater und Amtsveterinäre übergeben. Dieser Anhänger wird für den maximalen Schutz der Einsatzkräfte, die verkehrsgerechte Sicherung der Unfallstelle, sowie eine tier- und

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Hat jemand Angst vorm Goldschakal?

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23.05.2017 Am 15.05.2017 wurde auf der A9 im bayerischen Landkreis Freising ein Goldschakal überfahren. Dies ist der zweite Nachweis für Bayern. Erstmals war ein Goldschakal im Nationalpark Bayerischer Wald im Jahr 2012 durch ein Fotofallenbild nachgewiesen worden. Auch in Schleswig-Holstein ist der kleine Vetter des Wolfes unterwegs. Im März waren im Kreis Dithmarschen drei Schafe angegriffen und verletzt worden. Die Analyse von vier Genetikproben durch das Institut Senckenberg ergab als Verursacher einen Goldschakal. Die nächstgelegenen Populationen dieses koyotenähnlichen Wolfsverwandten leben in Ungarn und östlich davon. Einzeltiere werden zunehmend im Westen beobachtet, manche sind bis nach Dänemark und ins Baltikum gekommen.

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MT6 im Landesmuseum Hannover

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20.05.2017   MT6, der erste und bisher einzige „Problemwolf“ seit Isegrims Rückkehr nach Deutschland, kann jetzt im Landesmuseum Hannover besichtigt werden. Mit stolz erhobenem Haupt steht „Kurti“, wie er von Wolfsliebhabern getauft worden war, bis 15. Oktober 2017 ausgestopft in der Ausstellung „Der Wolf. Ein Wildtier kehrt zurück“. Über das Drama mit diesem Jungwolf, der anfangs 2015 durch seine geringe Scheu vor Menschen aufgefallen, im Juni gefangen und mit einem Halsbandsender versehen wieder freigelassen, schließlich erfolgslos vergrämt und im April 2016 erschossen worden war, hat WOLFSITE wiederholt berichtet. Die stolz erhobene Haltung, die der nur zwei Jahre alt gewordene Wolf

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Fragwürdige Genanalyse: keine Wölfe bei Rottweil

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22.05.2017 Nicht jede Gen-Analyse liefert verlässliche Beweise. Das zeigt ein Fall bei Rottweil in Baden-Württemberg. Dort war am 21. und nochmals am 29.04. jeweils ein gerissenes Schaf gemeldet worden. Der Schäfer hatte Wölfe im Verdacht. Bei der Kontrolle durch Fachleute der Forstlichen Versuchsanstalt Freiburg wurden keine Hinweise auf Wolf, sehr wohl aber ständige Anwesenheit von Fuchs festgestellt. Auch die Untersuchung der toten Schafe ergab keine wolfstypischen Verletzungen oder Fraßspuren, sondern deutete auf Fuchs. Beim ersten Schaf wurde starker Parasitenbefall als wahrscheinliche, beim zweiten Schaf als sichere Todesursache festgestellt. Der Wolf wurde aufgrund der Spurenlage und der Kadaveruntersuchung als Verursacher ausgeschlossen. Aufgrund dieses Befundes wurde

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Wolfsplenum Brandenburg – ein Flop

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29.04.2017 Die zweite Beratung zur Neuauflage des Wolfsmanagementplanes (WMP) in Brandenburg ist gründlich schief gegangen. Die Lausitzer Rundschau berichtet von Beschimpfungen und Chaos. Ein CDU-Politiker wird mit der Aussage zitiert, man solle das rasch vergessen. Fensterredner und Selbstdarsteller nutzten vor den anwesenden Medienvertretern die Gelegenheit, sich zu inszenieren. Eckhard Fuhr meint, einige Nutzervertreter wollten offensichtlich ein grundsätzliches Roll Back in Sachen Wolf und seien nicht mehr bereit, sich auf moderierende Verfahren ernsthaft einzulassen. Der Bauernbund, so Fuhr, betreibe das ganz offen. Man wusste vorher, wie viel Dampf im Kessel ist. Den Verbänden war vom Ministerium angeboten worden, schriftliche Stellungnahmen einzureichen,

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Status Wolf April 2017

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04.05.2017 Wir haben 61 Wolfsrudel in Deutschland, Stand vor der Welpensaison 2017. Paare, die in diesen Tagen erstmals Welpen geworfen haben, sind also nicht mitgezählt. Und Achtung: Das ist nicht die offizielle Zahl, sondern das ist einzig und allein das Ergebnis meiner eigenen Recherchen. Territoriale Paare oder bestätigte Einzelwölfe habe ich auch nicht in die Grafik aufgenommen. Im Dezember war ich noch von 63 Rudeln ausgegangen. Inzwischen sind zwei Rudel erloschen. Zum Ende des Monitoringjahres, also ein Jahr früher, waren es 46 Rudel plus 15 territoriale Paare. Diese 46 Rudel geistern bis heute in den Medien, aber auch in offiziellen

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LJV Brandenburg: Notwehrrecht und Panzerhemden für Jagdhunde

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25.04.2017 Zwei Tage vor dem Wolfsplenum hat der Landesjagdverband Brandenburg (LJV) auf einer Pressekonferenz „Forderungen“ veröffentlicht. Dem Ministerium sind sie nicht zugestellt worden und konnten deshalb beim Wolfsplenum auch nicht besprochen werden. Auf der Internetseite des LJV und auf JAWINA kann man sie nachlesen. Das meiste, etwa zum Schutzstatus, zu Bestandsobergrenzen, zu Wolfsgebieten, zur Definition von Problemwölfen etc. ist bekannt und fügt sich nahtlos in Forderungen anderer Nutzerverbände ein. Freilich nicht alles. So fordert der LJV, dass die Monitoringergebnisse nicht jährlich (Stand 30. April), sondern schon halbjährlich (also etwa im Oktober) veröffentlich werden. Das wären allerdings vorläufige Ergebnisse, nicht fachlich

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Bayern – ein neuer Hotspot im Wolfsgeschehen?

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13.04.2017 Ausgerechnet den Nationalpark Bayerischer Wald, einen Ort von heute schon historischer Bedeutung im Naturschutz, haben sich zwei Wölfe ausgesucht, um eine Verbindung zweier weit voneinander entfernter Wolfspopulationen einzugehen: Das dort seit November 2016 mehrmals bestätigte Wolfspaar besteht aus einer Wölfin aus der zentraleuropäischen Tieflandpopulation, der Rüde stammt aus den Alpen. Das haben genetische Analysen ergeben. Damit haben die beiden ein neues Kapitel in der europäischen Wolfsgeschichte aufgeschlagen. Freilich ist das nicht der erste belegte Kontakt zweier getrennter Populationen. Denn bekanntlich gibt es bei Verona, Italien, bereits seit einigen Jahren ein Rudel aus einem slowenischen Rüden (genannt Slavc, sprich Slautsch)

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Wölfe in der Nähe zu Menschen

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20.04.2017 Kurzfassung einer ersten Umfrage durch KORA (Bericht Nr. 76. Jacqueline Huber, Manuela von Arx, Roland Bürki, Ralph Manz, Urs Breitenmoser). Im berühmten Calanda-Rudel in Graubünden, dem ersten Wolfsrudel in der Schweiz in neuerer Zeit, wurden auffällige Verhaltensänderungen beobachtet: Wölfe wurden immer häufiger am helllichten Tag gesehen. Sie näherten sich Menschen, gingen an ihnen vorbei oder blieben in ihrer Nähe. Wölfe hielten sich am Dorfrand in der Nähe von Scheunen und Ställen auf, und sogar im Dorf Vättis. Es kam zu öffentlichen Debatten darüber, ob die Wölfe „zunehmend zahm“ geworden waren, und ob daraus Gefahren für Menschen resultierten. Schließlich wurde

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Ostwestfalen: Wolf gesichtet

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20.02.2017 Nördlich von Bad Oeynhausen sei ein Wolf fotografiert worden, teilte NRW-Umweltminister Johannes Remmel (B’90/Die Grünen) auf Twitter mit. Dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelt, steht nach Angaben des Landesumweltamtes (LANUV) zweifelsfrei fest. “Die wichtigen Merkmale sind eindeutig”, sagte LANUV-Sprecher Peter Schütz. Um welches Geschlecht es sich bei dem Wolf handelt, lasse sich auf den Fotos nicht erkennen. Der Wolf sei am Montagmorgen von einem Autofahrer in Ostwestfalen gesichtet und fotografiert worden. Experten wollten am Beobachtungsort nach Spuren suchen und – wenn möglich – DNA-Material sichern. Das LANUV geht von einem durchziehenden Tier aus. Eine dauerhafte Rückkehr des Wolfes

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