Förderkulisse in Baden-Württemberg

Förderkulisse in Baden-Württemberg

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25.05.2018 Acht Wochen nach dem Massaker mit 44 toten Schafen bei Bad Wildbad hat nun das Umwelt­mi­nis­te­ri­um eine seit langem erwartete „För­der­ku­lis­se Wolf­prä­ven­ti­on“ im Nord­schwarz­wald aus­ge­wie­sen. Die­se För­der­ku­lis­se wird grob begrenzt von den Städten Pforzheim – Tübingen – Alpirsbach – Offenburg – Rastatt (siehe Abbildung). Mit einer Fläche von etwa 3.700 km2 ist das Gebiet etwa 15mal so groß wie das Territorium eines Rudels. Inner­halb der För­der­ku­lis­se über­nimmt das Land 90 Pro­zent der Kos­ten bei der Anschaf­fung von Mate­ria­li­en für Her­den­schutz­maß­nah­men. Hier­zu zählt ins­be­son­de­re eine lücken­lo­se elektrische Umzäu­nung. Fer­ner för­dert das Land den Ein­satz von Her­den­schutz­hun­den ab einer Min­dest­grö­ße von

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Förderkulisse in Rheinland-Pfalz

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03.06.2018 Im Landkreis Neuwied, Rheinland-Pfalz, sind in den letzten Monaten zwei Rehe und ein Hirschkalb von zwei verschiedenen Wölfen gerissen worden. Die genetischen Analysen durch das Senckenberg Institut haben ergeben, dass es sich dabei um ein männliches und ein weibliches Tier handelt. Noch kann nicht gesagt werden, ob dies der Beginn einer Paar- und schließlich Rudelbildung ist. Vorsorglich wurden nun die Kreise Altenkirchen, Westerwald, Neuwied und die Stadt Koblenz als Präventionsgebiet ausgewiesen. Hier können, so Umweltstaatssekretär Thomas Griese (Grüne), „künftig bis zu 90 Prozent der Kosten für wolfssichere Zäune und Herdenschutzhunde vom Land gefördert werden.“  

Dänische Wölfe in Schleswig-Holstein

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01.06.2018 Zwei Jährlingswölfe aus Dänemark sind durch genetische Analysen des Senckenberg Institutes als Täter bei mehreren Schafrissen in Schleswig-Holstein nachgewiesen worden. Beide stammen aus dem Rudel Ulfborg an der dänischen Westküste nördlich von Ringköbing. Es handelt sich um ein männliches und ein weibliches Tier. Der junge Rüde hatte am 6. Mai im Kreis Rendsburg-Eckernförde und am 11. Mai im Kreis Pinneberg Schafe gerissen. Die junge Wolfsfähe war für einen Schafriss bei Großenrade im Kreis Dithmarschen verantwortlich. Ein weiterer weiblicher Jährling, der am 12. Mai auf der A 23 bei Tornesch im Kreis Pinneberg überfahren wurde, stammt ebenfalls aus dem Ulfborger

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Auf der Jagd – Wem gehört die Natur?

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08.06.2018 Unter großem Werbeaufwand läuft derzeit im Kino ein Film über die Jagd. Er geht der Frage nach, wem die Natur gehört. Der Publikumserfolg ist erstaunlich, nicht nur bei Jägern. Jagd fasziniert viele Menschen. Aus ästhetischer Sicht ist der Film wirklich gelungen. Er vermittelt Naturverbundenheit im besten Sinne, viele Szenen sind von einer inneren Ruhe, die man im heutigen Leben schmerzlich vermisst. Die meisten Protagonisten, fast ausnahmslos Jäger, kommen sympathisch und authentisch rüber. Also: Der Film nimmt ein. Was aber ist die Botschaft der Regisseurin Alice Agneskirchner? Den Wildtieren, gemeint sind die jagdbaren, geht es schlecht in Deutschland. Sie werden

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Politiker und Wölfe

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10.06.2018 Der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Niedersachsen Martin Bäumer begrüßt den Vorstoß des Umweltministers Olaf Lies, SPD, in Niedersachsen das französische Modell zur Bestandsregulierung des Wolfes einzuführen. Er behauptet, dass der günstige Erhaltungszustand mit 250 geschlechtsreifen Tieren bereits erreicht sei und der Abschuss von Wölfen dort ermöglicht werden müsse, wo sie sonst nicht wirksam ferngehalten werden können. Martin Bäumer denkt weit voraus. Im März verkündete er: „In Deutschland leben zurzeit 1000 Wölfe, 2022 werden es über 4000 und 2030 über 40 000 Wölfe sein.“ Auch Frauke Petri (Die Blauen), Sachsen, ist auf den Wolf gekommen. Sie will sich für die

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Kubickis Luftnummer

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21.05.2018 Der Kieler Bundestagsabgeordnete Wolfgang Kubicki (FDP) hat für den Bauernbund Brandenburg ein Gutachten verfasst, in dem er die Ansicht vertritt, ein Wolf könne „in Notwehr“ erschossen werden, wenn er besonders wertvolle Nutztiere oder einen Hund angreift. Freilich nur in einem „eng begrenzten rechtlichen Rahmen.“ Notwehr ist laut Strafgesetzbuch „die Abwehr eines gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriffs gegen sich oder einen anderen.“ Ein Tier kann sich gar nicht „rechtswidrig“ verhalten, und wenn der Angriff gegen eine „Sache“ gerichtet ist – Nutztiere sind juristisch gesehen „Sachen“ – dann kann das ebenfalls nicht Notwehr sein. Die Medien schreiben unisono von „Notwehr,“ nicht von „Nothilfe“

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Bad Wildbad: Wolf genetisch bestätigt

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20.05.2018 Wie vermutet war der „Täter“, der bei Bad Wildbad ein Massaker in einer ungenügend geschützten Schafherde angerichtet hat, ein Wolf – und zwar kein Unbekannter. Er ist seit November bestätigt und kommt vom Schneverdinger Rudel aus Niedersachsen. Das Areal um Bad Wildbad wird nun weiträumig als „Wolfsgebiet“ ausgewiesen. Hier müssen Weidetiere „besonders geschützt“ werden. Das Ministerium will in den nächsten Tagen eine Pressemeldung herausgeben, in der die Details nachzulesen sind. Geschlagene vier Wochen werden dann seit dem Vorfall vergangen sein. Seit Jahren weiß man in Stuttgart, dass die Wölfe vor der Türe stehen, und dass sie kommen, um zu

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Wölfe mit lebenden Schafen angelockt?

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20.05.2018 In Brandenburg ermittelt das Landeskriminalamt gegen zwei Jäger, die – so der Verdacht – Schafe auf einer Weide des Forstguts Johannismühle bei Baruth gehalten haben, um damit Wölfe anzulocken. Im Forstgut Johannismühle kommen nachweislich Wölfe vor. Die Weide wurde im Herbst 2017 eingerichtet für fünf Tiroler Bergschafe, allesamt Böcke, angeblich zu dem Zweck, die seltene Rasse zu erhalten. Am 17. April 2018 wurden drei der Schafe gerissen. Die Tierschutzorganisation PETA erstattete Anzeige. Die Tierschutzorganisation behauptet, der 90 cm hohe Strom führende Elektrozaun sei lückenhaft gewesen. Die Haltung der Schafe sei zu dem Zweck erfolgt, die Wölfe anzulocken. Die Jäger,

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Wer hilft Thorsten Rupp?

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17.05.2018 Thorsten Rupp ist Ziegenhalter mit 50 Ziegen und Schafen in Niederbayern und schützt seine Herde mit drei Kangalen (das sind türkische Herdenschutzhunde). Er hat Schilder mit „Vorsicht Herdenschutzhunde!“ aufgestellt, hat aber leider immer wieder das Problem, dass Anwohner und Wanderer falsch auf die Hunde reagieren. Deshalb ist er dringend auf der Suche nach einer Infotafel, wo den Leuten erklärt wird, wie sie auf die Hunde reagieren sollen. Wer weiß Rat? Tipps bitte an info@woelfeindeutschland.de.  

Der Wolf im Umweltausschuss des Bundestages

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15.05.2018 Am 18.04.2018 hatte der Umweltausschuss des Bundestages das Thema Wolf auf der Tagesordnung. Neun Sachverständige waren geladen, den Vorsitz führte Michael Thewes (SPD). Jeder Sachverständige hatte zunächst drei Minuten Redezeit für ein Eingangsstatement. Danach standen jeder Fraktion fünf Minuten für Fragen zur Verfügung. Die Besprechung dauerte etwa zwei Stunden. Sie kann im Internet unter diesem Link nachverfolgt werden. Ich gebe hier meinen subjektiven Eindruck wieder, gehe aber nicht auf alle Gesprächspunkte ein. Überraschend ist zunächst die Uneinigkeit im Lager der Nutzerverbände. Eberhard Hartelt vom Deutschen Bauernverband bemüht sich, die Anzahl der Wölfe in Deutschland auf über 1.000 zu Jahresbeginn

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Dänemark: Wolfsabschuss auf Video festgehalten

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29.04.2018 Auf einem Saatfeld irgendwo in Dänemark steht ein Wolf und betrachtet einen Traktor, der eine große Pflugschar durch den Ackerboden zieht. Schließlich trabt er los. Auf dem Feldweg zwischen dem Wolf und dem Traktor steht ein PKW, der nun ins Bild rückt. Im Hintergrund ist eine große Jagdkanzel zu sehen. Es knallt, und der Wolf stürzt zu Boden. Wirft sich im Todeskampf noch ein paarmal hoch, dann rührt er sich nicht mehr. Alles ist festgehalten mit einer Videokamera. Der Schütze, ein 66jähriger Jäger, wird noch am selben Tag ausfindig gemacht. Er gibt die Tat ohne weitere Umstände zu. Offenbar

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Blutige Walpurgisnacht: 50 tote Schafe auf einen Streich

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01.05.2018 Die Nachricht ist noch nicht bestätigt. Bei Bad Wildbad im Schwarzwald wurden in der Nacht zum 01.05. – Walpurgisnacht! – etwa 50 Schafe auf einer Weide gerissen. In dem fraglichen Gebiet ist seit Monaten ein Wolf unterwegs. Das Ereignis konnte also nicht überraschen. Überraschend ist allerdings, dass der Tierhalter seine Herde zwar in einem Elektrozaun hielt – aber darauf verzichtete, auch das Ufer der Enz abzuzäunen, an der die Herde gehalten wurde. Offenbar betrachtete er das Flüsschen – mehr ist die Enz dort nicht – als eine wirksame Barriere. Für diese Fehleinschätzung hat er nun eine böse Rechnung bekommen.

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Ohrdruf: drei Hybriden geschossen

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28.03.2018 Das Umweltministerium von Thüringen hat mitgeteilt, dass drei der Hybridwelpen geschossen worden sind. Ein vierter ist wahrscheinlich vom Zug überfahren worden. Die genetische Bestätigung wird in einigen Tagen erwartet. Über die näheren Umstände schweigt sich das Ministerium aus – völlig zu Recht; denn die Wolfshätschler machen vermutlich schon gegen die Aktion mobil. Man kann Wetten darauf abschließen, dass die ersten Klagen gegen das Ministerium und die Schützen bereits unterwegs sind. Beiden sind gute Nerven zu wünschen.

Frankreich: Neuer Managementplan für 500 Wölfe

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05.03.2018 Frankreich hat für die kommenden sechs Jahre einen neuen Wolfsmanagementplan aufgelegt. Hier die gekürzte Zusammenfassung eines Kommentars von Nick Huisman. In Frankreich leben zwischen 265 und 402 Wölfe (Stand März 2017). Jedes Jahr werden 10.000 Nutztiere getötet. Die Verluste durch herrenlose Hunde werden auf das Doppelte geschätzt. Der Managementplan sieht eine Kontrolle dieser Hunde vor. Weiterhin kommen jährlich etwa 120.000 Tiere auf der Weide durch andere Faktoren als Wölfe oder Hunde um. Von den insgesamt etwa 8,2 Mio Schafen und Ziegen in Frankreich töten die Wölfe jährlich etwa 0,1%. In Anlehnung an Empfehlungen von Wissenschaftlern strebt Frankreich eine Population

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Familie Wolf – gefährliche Nachbarn?

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Am Dienstag, 13.3.2018 um 20:15 Uhr, wird die zweite Dokumentation von Sebastian Koerner zum Wolfsverhalten „Familie Wolf – Gefährliche Nachbarn?“ in der WDR-Naturfilmreihe „Abenteuer Erde“ ausgestrahlt. Eine Wiederholung wird am 16.3.2018 um 14:30 Uhr gesendet.   https://www1.wdr.de/fernsehen/abenteuer-erde/sendungen/familie-wolf-gefaehrliche-nachbarn-100. Die Familie Wolf wurde im Herbst 2017 auf arte erstausgestrahlt und steht aktuell bis zum 16.3. in einer 52 min Langfassung in der arte-Mediathek: https://www.arte.tv/de/videos/061721-000-F/familie-wolf-gefaehrliche-nachbarn/