Ein Wort in eigener Sache zu Dunja Hayali

Ein Wort in eigener Sache zu Dunja Hayali

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24.08.2017

Am 09.08.2017 habe ich mich kritisch zu der Fernsehsendung von Dunja Hayali im ZDF geäußert. Dabei habe ich den Begriff „Endlösung“ gebraucht für den Fall, dass man – wenn man nicht mehr weiter weiß – das Cuxhavener Rudel eliminieren sollte. Ich stehe nach wie vor dazu, dass man diese Alternative in Erwägung ziehen muss, wenn man keine andere Lösung für den Schutz der Rinder findet. Aber der Begriff „Endlösung“ ist untrennbar mit der Vernichtung von Millionen Menschen im Dritten Reich verbunden und in einem Text wie diesem fehl am Platze.

Ich bedaure meinen Fehler. Als mich ein kritischer Leser darauf aufmerksam machte, habe ich den Text umgehend korrigiert. Ich bin ein fehlbarer Mensch.

Ein gefundenes Fressen freilich war mein Lapsus für Brigitte Sommer. Auf der Website ihres Vereins Wolfsschutz-Deutschland fällt sie nicht nur wegen meiner der Nazi-Ideologie entlehnten Textpassage über mich her, sondern legt noch eine Schippe drauf: Dies sei nicht meine erste verbale Entgleisung gewesen. Ich soll (!), lässt sie ihren Leserkreis wissen, „auf einer Infoveranstaltung zum Thema Wolfshybriden in Sachsen … geäußert haben, dass man diese Hybriden alle „euthanasieren müsste“.

Ich habe nie an einer Veranstaltung über Wolfshybriden in Sachsen oder anderswo teilgenommen. Und das Wort „euthanasieren“ habe ich nicht gebraucht.

Ich freue mich, dass Frau Sommer nun ein Betätigungsfeld gefunden hat: Wotsch jagen. Sie hat ja anscheinend sonst nichts zu tun. Ich wünsche Weidmannsheil.

Ulrich Wotschikowsky