Polen: Es war ein Wolf

Polen: Es war ein Wolf

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04.07.2018

Der Wolf, der in Bieszczady, SO Polen, drei Menschen gebissen hatte und anschließend erschossen worden war, wurde vom Institut für Genetik an der Universität Warschau genetisch untersucht. Danach handelte es sich eindeutig um einen Wolf, nicht um einen Hund und auch nicht um einen Wolf-Hund-Mischling. Das Tier gehörte zu der Population, die in der Karpaten-Region heimisch ist. Die Auswertung von Fotos und Videoaufnahmen bestätigten, dass sich der Wolf sehr ungewöhnlich verhalten hatte. Die stark abgenutzten Zehennägel legen nahe, dass er in einem Gehege mit hartem Untergrund (z. B. Betonboden) gehalten worden war. Seine Nahrungssuche in den menschlichen Siedlungen deutet auf eine Aufzucht im Gehege hin, kann aber auch bedeuten, dass er an künstliche Nahrungsquellen gewöhnt war. Solche gibt es reichlich in dieser Gegend. Es werden Luderplätze betrieben, wo Wölfe beobachtet und fotografiert werden können.