Niedersachsen: Diskussion über den Wolf in Wienhausen

Niedersachsen: Diskussion über den Wolf in Wienhausen

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11.08.2016

Das Programm wurde geändert! Hier die aktuelle Fassung:

Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit lädt am 23.08.2016, 19:00 Uhr, zu einer Diskussion nach Wienhausen (Vorwerk Gut Oppershausen) ein. Auf dem Podium diskutieren der Autor Dr. Florian Asche, die Landtagsabgeordneten Dr. Gero Hocker (FDP) und Miriam Staudte (Bündnis 90/DIE GRÜNEN), Dr. Nina Krüger vom Magazin JÄGER sowie Ulrich Wotschikowsky über „Die Rückkehr des Wolfes – Schaden oder Nutzen?“ Die Diskussion leitet Harald Langguth. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Anmeldung wird erbeten unter service@freiheit.org

Hier der Text der Einladung:

 

Der Wolf ist in Niedersachsen wieder heimisch geworden. Bisher sind mehrere Rudel, Paare und territoriale Einzeltiere nachgewiesen. In einigen Erhebungen ist die Rede von einer dreistelligen Wolfspopulation in Niedersachsen, andere kommen auf wesentlich geringere Zahlen. Ebenso gehen die Angaben der Nutztierrisse deutlich auseinander. Von über hundert Rissen in einzelnen Regionen wird berichtet. Die Differenz von offiziellen und inoffiziellen Zahlen ist insgesamt groß. Wie kommt es zu einer solchen Bandbreite von Informationen; gibt es doch ein von der Landesregierung aufgelegtes Wolfskonzept und zahlreiche Wolfsmanager, die die Landesregierung beschäftigt. Fakt ist, dass sich der Wolf anders verhält als erwartet. Nahbegegnungen sind keine Ausnahme, sondern teilweise zur Regel geworden. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten ist in Niedersachsen vor wenigen Wochen ein Wolf geschossen worden, der wiederholt keine Scheu vor dem Menschen gezeigt und sich immer wieder Spaziergängern angenähert hat. 

Wegen seiner hohen Anpassungsfähigkeit erwarten Experten ein exponentielles Wachstum der Wolfspopulationen in den kommenden Jahren. Wie soll mit dieser Entwicklung umgegangen werden? Wie reagiert man auf Verluste? Welche Ansprüche haben geschädigte Nutztierhalter? Kann und darf der Wolf in einer Kulturlandschaft überhaupt eine Zukunft haben oder gehört diese Art in weniger dicht besiedelte Regionen in Nord- und Osteuropa – aber nicht in die Norddeutsche Tiefebene?

Wir laden Sie herzlich ein, mit den Experten auf dem Podium zu diskutieren.