Brandenburg: Senderprojekt für Wölfe und Rothirsche gestartet

Brandenburg: Senderprojekt für Wölfe und Rothirsche gestartet

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21.02.2017

Nun hat er die Wissenschaft am Hals: telemetrierter Hirsch.

Nun hat er die Wissenschaft am Hals: telemetrierter Hirsch.

Forscher untersuchen an der Grenze von Sachsen-Anhalt zu Brandenburg derzeit, wie sich das Jagdverhalten von Wölfen auf Rotwild auswirkt. Für das Projekt „Räuber und Beute“ in der Glücksburger Heide wurden ein Wolfsweibchen und 15 Rothirsche mit Sendern bestückt, wie Wildbiologe Frank-Uwe Michler am Dienstag bei Jessen (Elster) der Deutschen Presse-Agentur sagte. Zehn Hirsche und ein Wolf sollen noch besendert werden. In dem Gebiet lebe ein Rudel mit neun Wölfen und viel Rotwild sowie Wildschweine und Rehe. Die Technik sei so eingestellt, dass sie Bewegungen genau aufzeichne, wenn sich Wolf und mögliche Beute auf 150 Meter annäherten.

Das Projekt gehört zu drei Vorhaben der Deutschen Bundesstiftung Umwelt mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde mit Rotwild in Sachsen-Anhalt und in der Ueckermünder Heide in Vorpommern.